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Mercator Weltatlas 1595 – Internationale Kunstregistration CBBF Mercator Weltatlas 1595 – Internationale Kunstregistration CBBF

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E-Mail: info@internationale-kunstregistration-cbbf.com

Mercator Weltatlas 1595

Zusätzliche Informationen

Autor

Gerardus Mercator

Seiten

258

Typen

Faksimile

Sprachen

Latein

Anzahl (Bände)

1

Genre

Geographie, Karten

Land

Deutschland

Beschreibung

Bei dem Mercator Weltatlas aus dem Jahr 1595 handelt es sich um eine Sammlung aus großen Land- und Regionalkarten des Geographen und Universalgelehrten Gerardus Mercator. Das Werk ist nicht nur wegen der Detailtreue und dem erstaunlichen Wissen zur damaligen Zeit bedeutsam. Mercator bezeichnete seine Zusammenstellung als „Atlas“, zum ersten Mal in der Geschichte, dass dieser Begriff Verwendung fand. Die Veröffentlichung kam nach dem Tod Der Weltatlas aus der Hand von Mercator wird von Experten als Hauptwerk der Kartografie des gesamten 16. Jahrhunderts beschrieben. Schon während seines Wirkens von 1512 bis 1594 schenkte man dem Geographen viel Beachtung für seine Theorien und Werke. Sein bedeutendstes und größtes Werk, den Atlas, stellte er allerdings erst kurz vor seinem Ableben her. Weil das Werk zum Zeitpunkt seines Todes noch nicht vollständig war, nahm sein Sohn Rumold die letzten Anpassungen an und veröffentlichte den Atlas im Jahr 1595, ein Jahr nach dem Tod von Mercator. Beinhaltet sind dabei 57 Tafeln und Karten, die aus heutiger Sicht noch begeistern und beeindrucken. Der erste Atlas der Welt Als erster Geograph verwendete Mercator den heute bekannten Begriff Atlas für eine Ansammlung an Karten, welches bis heute als Synonym genutzt wird. Damit gilt seine Herangehensweise als das Vorbild sämtlicher Kartenwerke. Ziel seiner Arbeit war es, einen umfassenden Überblick über Himmel und Erde zu bieten und die Erkenntnisse aus Geschichte und Religion mit einzubinden. So konnte er die mittelalterlichen Ansichten mit neuen Informationen ergänzen und für Reisende eine wichtige Hilfe zur Navigation zu Land und Wasser entwickeln. Wissenschaft trifft auf Kunst Allerdings ist der Atlas nicht nur hinsichtlich des gesammelten Wissens beeindruckend und ein Stück Zeitgeschichte. Der Band enthält auch künstlerische Malereien und Verzierungen. So zeigen etwa die blauen Wasserflächen Schiffe und Meerestiere. Auch Landschaften über dem Wasser sind mit Pflanzen in saftigem Grün verziert. Ebenso die Überschriften der einzelnen Karten, die in einer aufwändigen Schrift per Feder gestaltet wurden und schon fast dreidimensionale Wirkung entfalten. Damit lässt Mercator die wissenschaftliche Komponente mit der künstlerischen Ebene einzigartig verschmelzen. Der wohl bis heute bedeutsamste Part seines Kartenkunstwerkes war die Erfindung der sogenannten Mercatorprojektion. Damit war die erste winkelgetreue Verbildlichung unserer Erde möglich. Für die Menschen damals eine Revolution. Selbst der Pirat und erste Weltumsegler Francis Drake wurde mit der Hilfe von Mercators detailgetreuen Karten navigiert. Die Projektion ist eine faszinierende Errungenschaft der damaligen Zeit. Bis heute gilt sie als wichtigste Basis für die Satellitennavigation. Die Menschen erkannten schon zu Lebzeiten das unglaubliche Talent von Mercator und feierten ihn als neuen Ptolemäus, den griechischen Geographen. Sonderanfertigungen für Adelige und Wohlhabende Der berühmte Weltatlas, der als erster Atlas überhaupt gilt, wurde zur damaligen Zeit mittels Kupferstiches vervielfältigt. Damit waren die Werke im Normalfall lediglich schwarzweiß. Einige Adelige ließen sich ihre Kartensammlung aber personalisieren und bestanden auf eine Bindung und Kolorierung. Ein ausgewähltes Exemplar davon befindet sich heute in der Berliner Staatsbibliothek. Im Jahr 2004 entschied sich der Coron Verlag eine Reproduktion dieses bedeutenden Werkes zu fertigen. Auf insgesamt 258 Seiten mit den Maßen 33,0 x 45,0 cm wurde ein Meisterwerk geschaffen und dabei wurde der Einband aus feinstem Rindleder mit Goldprägungen aus historischem Dekor, sowie Blindprägungen gefertigt.

Bemerkung