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Astronomisch-astrologischer Codex König Wenzels – Internationale Kunstregistration CBBF Astronomisch-astrologischer Codex König Wenzels – Internationale Kunstregistration CBBF

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E-Mail: info@internationale-kunstregistration-cbbf.com

Astronomisch-astrologischer Codex König Wenzels

Zusätzliche Informationen

Autor

Wenzels Hofastronom Terzysko

Seiten

106

Typen

Faksimile

Sprachen

Latein

Anzahl (Bände)

1

Genre

Astronomie, Astrologie

Land

Tschechien

Beschreibung

Hierbei handelt es sich um ein einmaliges Zeitdokument der Hochzeit für Buchkunst in Prag um das Jahr 1400. Der Astronomisch-Astrologische Codex wurde von König Wenzels IV. persönlich in Auftrag gegeben und beinhaltetet eine ganze Reihe hochwertiger Miniaturen. Gefertigt sind diese nicht nur in höchster Präzision, sondern auch mit edlen Farben, Pinsel- und Blattgold. Unter anderem umfasst der Codex die bedeutenden Miniaturen zum Katalog der Fixsterne nach Al-Sufi und zahlreiche weitere Werke rund um die Sternendeutung von weltbekannten Astrologen und Astronomen aus der Epoche des Mittelalters und der Antike. Heute lagert das Werk in der Bayerischen Staatsbibliothek in München unter der Signatur Clm 826. Eine Auftragsarbeit des ungekrönten Kaisers Das Werk entstand am herrlichen Hof von König Wenzels IV. von Böhmen (1361-1419), der als ungekrönter Kaiser des Heiligen Römischen Reiches in die Geschichtsbücher einging. Mit den außergewöhnlichen Handschriften beauftragte der Adelige seinen persönlichen Hofastronomen Terzysko, welcher ein Meisterwerk der gotischen Buchmalerei mit fast lebendigen Menschen- und Tierfiguren schuf. Auf den edlen Seiten schrieb er islamische und jüdische Texte nieder. Umrahmt werden sie von 55 Miniaturen, 3 Goldinitialen, 7 astrologischen Figuren, 19 historischen Initialen und Ganzen 114 Deckfarben Initialen. Sowohl die Texte als auch Abbildungen beschäftigen sich mit der Bedeutung der Sterne in unserem Universum. Der Kodex ist ein erstklassiger Beleg für die Leidenschaft des Königs zur Kultur, Kunst und der Magie der Astrologie. Auch wenn die Herrschaft von König Wenzels IV. als umstritten galt, gab der Adlige zu Lebzeiten eine ganze Reihe bedeutsamer Handschriften in Auftrag. Dazu zählt auch die wunderschöne Wenzelsbibel. Dank der hochwertigen Initialen, Handschriften und Verzierungen in Gold gehört das Werk „Astronomisch-Astrologischer Codex“ zu den schönsten Exemplaren der Prager Buchkunst. Die Faszination der Himmelskörper Planetenkunde, Sterne, Galaxien und Asteroiden. Schon seit Anbeginn der Menschheit hat die Astrologie eine unheimliche Anziehungskraft auf die Kulturen. Bereits 4 Jahrtausende vor Christus beschäftigten sich die Griechen mit dem sogenannten geozentrischen Weltbild. Nach diesem Glauben bildete die Erde das Zentrum des Universums. 1800 Jahre war dieses Wissen fest in der Menschheitsgeschichte verankert. Im Laufe des Mittelalters und der frühen Neuzeit blühte die Astrologie weiter auf. Mit der Erfindung des Fernglases gelangen plötzlich ganz neue Untersuchungen und Erkenntnisse. Im Astronomisch-Astrologischen Codex des König Wenzels IV. ließ der Auftraggeber die aktuellen Erkenntnisse niederschreiben. Ein Team an Künstlern illustrierte die Worte entsprechend mit den aufwendigen Miniaturen. Den Überlieferungen zufolge nutzte König Wenzels IV. sein in Auftrag gegebenes Werk für sich selbst. Eine detailgetreue Reproduktion limitiert auf 999 Exemplare Der Belser Verlag entschied sich 2018 für eine einmalige Reproduktion des königlichen Codex. Dafür wurde jede einzelne der 106 Seiten in den Maßen 32,0 cm x 45,0 cm genauestens analysiert und nachgebildet. Neben den edlen Handschriften ließ man auch die herrlichen Deckfarbeninitialen, Goldinitialen, astrologischen Figuren, historischen Initialen und die etlichen aufwendigen Miniaturen detailgetreu nachproduzieren. Als würdigen Einband wurde der Codex in weißem Leder mit Blindprägungen im Rautenmuster erhalten. Die kostbare Reproduktion wird verziert von acht Eckbeschlägen und wurde auf 999 Exemplare limitiert.

Bemerkung